© Campi Ya Kanzi
© Campi Ya Kanzi
© Campi Ya Kanzi
© Campi Ya Kanzi
© Campi Ya Kanzi
© Campi Ya Kanzi
Ol Dony Lodge
© Andrew Howard, Ol Dony Lodge
© Tawi Lodge
© Tawi Lodge
© Elewana
© Elewana
Amboseli & Chyulu

Amboseli Nationalpark & Chyulu Hills

Im Süden von Nairobi befindet sich der Amboseli Nationalpark. Neben der Masai Mara, welche die Weiterführung der Serengeti darstellt, ist er das am drittmeisten besuchte Wildschutzgebiet von Kenia.

1948 wurde das Reservat mit einer Fläche von 3.260 km² gegründet und 1961 den Maasai übergeben. Aufgrund von Konflikten zwischen den Wildtieren und Maasai-Vieherden, wurde ein Teil des Reservates 1974 zum Nationalpark erklärt.

Den Park umgibt ein fast 400 km² großes Sumpfgebiet, welches für das Wild wegen des Wassers und der Nahrungsquelle, die es darstellt, lebensnotwendig ist. Um die Maasai zu entschädigen, die eigentlich hier ihr Vieh weideten, wurden mehrere Quellen mithilfe von finanzieller Unterstützung umgeleitet, zu einem Punkt außerhalb vom Nationalpark.

Im Süden befinden sich unzählige kleine vulkanische Felshügel – die Sümpfe sind von Akazien und Phönixpalmen durchzogen. Dennoch besteht der Großteil des Parks aus einem ausgetrockneten Flussbett mit Grasland und gelegentlichen Akazieninseln.

Obwohl sich der Lebensraum im Amboseli Nationalpark verändert, bietet er seinen Besuchern die wahrscheinlich besten Möglichkeiten, um Elefanten aus der Nähe beobachten zu können. Von Wilderern ungestört gelassen, ist es ein faszinierendes Erlebnis, diese großen Tiere beim Fressen und Baden im Sumpf zu beobachten.

Ornithologen werden aufgrund der verschiedensten Vogelarten, die besonders in den sumpfigen Gebieten leben, auf ihre Kosten kommen. Ob Eisvogel, Grauflügelhabicht, Zwergfalken, Bienenfresser, Greifvögel, Fisch- und Kampfadler, sie alle sind zahlreich vertreten.

Ein Besuch des Amboseli Nationalparks lohnt sich nur, wenn man den „Observation Hill“, im Süden des Flugplatzes erklimmt, um den sagenhaften Blick über den ganzen Park zu genießen.

Außer den Elefanten leben noch zahlreiche andere Wildtiere im Park – über Nashörner und Maasai Giraffen, von Grant und Thomson Gazellen bis zu Löwe, Geparde und Leopard. Die Artenvielfalt ist unbeschreiblich.

In den trockenen Gebieten, die außerhalb der Sümpfe leben, können Spießbock, eine langhalsige Antilope, Gerenuk und Elenantilopen gesichtet werden.

Menü